der.schultze schrieb:
Na dann bin ich mal auf einen Erfahrungsbericht gespannt.Das Gerät interessiert mich auch.
Die ersten Eindruecke:
Bei einem ersten Strom-Test vor Tagen hatte ich nur kurz mal das vorinstallierte Fedora gesehen
und gestartet (Passwoerter findte man im Handbuch).
Dass sah soweit Ok aus....
Nun wollte ich gestern Starten und debian draufbringen.....
Zum Test sollte es erstmal eine SATA-Platte tun, weil ich doch einen grafischden Desktop installiern wollte
und nicht sicher war wie gross die Installation wird.
Also OpenRD aufgemacht und 2.5" Platte bereitgelegt....aber

die Platte darf/sollte man nicht so direkt draufschrauben,
da an der Stelle SMD-Bauteile unter dem Platz der Platte sind und die SATA-Buchse etwas hoeher liegt. D.h. die Platte
waere schraeg drauf und koennte Kurzschluesse mit der Unterseite erzeugen...ganz zu schweigen von evtl. mechanischen
Verspannungen an Board/Platte.
Rausgefunden im Internet (OpenRD Forumsbereich von newit.co.uk) hab ich, dass es wohl ein Install-Set geben soll
(Abstandhalter und Schrauben im Cent-Bereich) die natuerlich nicht mitgeliefert sind und auch (ausser evtl. im langen Handbuch)
nicht auf der Webseite auf der man bestellt - erwaehnt wurden
So kam als FallBack erstmal ein USB-Stick als Medium zum Einsatz....
Nach der Anleitung von Martin Michlmayr (
cyrius.com/debian/kirkwood/openrd/install.html ) wollte
ich erstmal wg der Stabilitaet Lenny installieren.
Den Installer hab ich per TFTP-Server geladen und kam bis zur Partitionierung....dort allerdings laedt partman
scheinbar nicht richtg und tut so als waer man schon fertig mit dem Einstellen und bietet nur Undo oder
Speichern (auch wenn man ueber GoBack oder Shell partman nochmal startet)...ging also normal nicht weiter.
Einmal hab ich es durch "Zufall" irgendwie geschafft und beendete die Installation erfolgreich.
Nach dem Setzen der Bootparameter fuer USB startete kernel und RamDisk, aber dann meldete der Kernel, dass
die ArcNummer 2884 fuer das OpenRD Ultimate nciht unterstuetzt sei...was nicht erwaehnt ist auf der Seite
von Martin
Im Forum von Newit fand ich dann den Hinweis, dass man dies beim ersten Boot umgeen soll in dem man den
Kernel vom TFTP (oder je nachdem von wo man den Installer gestartet hat) nehmen soll und die RamDisk dann vom installierten
debian....
Das mein Teil der Installatio auf USB lag musste man vor dem ext2load erstemal ein "usb start" absetzen zum
aktiviern des USB-Sticks...
Nun ging es ein Stueck weiter....allerdings suchte debian nach einer Weile beim Boot dann das root-directory
auf der mmc

( und fand es nicht (ist ja auch kein dagewesen) und brach dann den Boot ab
Siehe:
www.newit.co.uk/forum/index.php/topic,499.msg2980.html#new
So hing ich erstmal fest....und kam nicht weiter....nach einer Pause dachte ich mir dann...OK dann versuchen wir eben
Squeeze von Martins Seite...
Und Voila von da an ging es doch einfacher... der Partitoner fand den USB-Stick (und auch die eingesetzte MicroSDHC).
Ich installierte auf USB und setzte die Boot-Parameter.
Der erste Boot ging auch ohne Probleme bis zum Login durch.
Der Kernel von Squeeze kennt also das OpenRD Ultimate (der von Lenny nur OpenRD Base/Client).
Beim apt-get Update klemmte es ein wenig am "linux-base" Paket, so dass ein "apt-get -f install"
notwendig war (als root).
Danach hab ich ueber nach ein "apt-get install lxde" fuer einen grafischen Desktop angeschmissen.....
am Abend hatte ich noch die Keymap bestaetigt (no change) und ihn dann schaffen lassen....
natuerlich war er heute Morgen dann auch durch
Damit hatte er ein Gnome und gdmgreeter und Xorg gestartet, ABER der Bildschirm ist SCHWARZ...
Er aktiviert sich zwar bei Maus/Tastatur-Aktivitaet (640*480*60Hz)...aber nicht zu sehen

(erwarte eigentlich vom gdmgreeter dasLogin-Window)
Wer dazu einen Tipp hat...gerne her damit
BTW: Der Scann der USB-Ports klappt im Moment nicht, wenn ich eine USB-Tastatur
dran habe...spaeter eingesteckt klappt die dann aber wohl...d.h. sie wird erkannt.