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Startseite Anleitungen NSLU2 NFS Freigabe auf der NSLU anlegen und mit Dreambox mounten

NFS Freigabe auf der NSLU anlegen und mit Dreambox mounten

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In dieser Anleitung wird erklärt, wie man einen NFS Server auf der NSLU einrichtet und die Freigaben mit einer Dreambox mountet.
 
Inhalt
  1. NSLU
    1. NFS Server installieren
    2. Server starten
  2. DREAMBOX
    1. Mounten der Freigabe auf der DM500 per Telnet:
    2. Automount
      1. Automount Variante 1
      2. Automount Variante 2
    3. Manuell Mounten
      1. Mounten eines Aufnahmeverzeichnisses
      2. Verzeichnisse bei Bedarf mounten (z.B. Aufnahmeverzeichnis)

 

NSLU

NFS Server installieren

apt-get install nfs-kernel-server


Config Datei editieren

jed /etc/exports


z.B. folgende Freigabe eintragen (nur die IP 192.168.1.3 darf zugreifen):

/home/filme 192.168.1.3(rw,no_root_squash,sync)

Weitere Beispiele gibt es hier:

http://wiki.nslu2-info.de/pmwiki.php/HowTo/DebianSlugNFSServer

 

Server starten

/etc/init.d/nfs-kernel-server start


Nun sollte der Ordner als Freigabe verfügbar sein.

Dies kann man überprüfen mit:

exportfs

 

DREAMBOX

Mounten der Freigabe auf der DM500 per Telnet:

Auf der NSLU kann man gucken ob ein mount Request angekommen ist. Am besten parallel zum Folgenden in einer Konsole beobachten.

tail -f /var/log/syslog

Beenden der Ausgabe mit STRG+C


Auf der Dreambox

Einloggen via Telnet und Freigabe mounten

mount -t nfs 192.168.1.6:/home/filme /automount

Das kann ein wenig dauern bis eine Ausgabe kommt und das Mounten fertig ist.


Dann gucken ob mount erfolgte wie gewünscht

mount


Möchte man wieder unmounten, geht das (in diesem Fall) folgendermaßen

umount /automount

 

Automount

Automount zu verwenden ist zwar ganz verlockend, aber nicht wirklich praktikabel, da die NSLU nicht unbedingt immer läuft.

Außerdem wird nur bei Reboot automatisch gemountet und neu booten kommt bei der Dream selten vor. Ich würde daher von Automount abraten und "Verzeichnisse bei Bedarf mounten" (s.u.).

 

Automount Variante 1

(nicht zu empfehlen, da Gemini das Mounten übernimmt und wenns Probleme gibt blockieren kann; daher Variante 2 nehmen!)

Hat das alles geklappt kann man im Automount Manager der Dreambox (übers Webif z.b.) einen Eintrag für Automount vornehmen.

Infos zum Mount Manager der Dreambox gibt es hier:

http://dream.reichholf.net/wiki/Mount_Manager

 

Automount Variante 2

Alternativ kann man auch einen Eintrag in der automount.conf von Hand vornehmen.

vi /var/etc/automount.conf

Dort z.B. folgendes einfügen:

NSLU_filme -fstype=nfs,rw,soft,udp,nolock,rsize=4096,wsize=4096 192.168.1.6:/home/filme


Dann die Box neu starten (übers Webif funktioniert das leider nicht sehr zuverlässig)

reboot 


Nach dem Rebbot sollte der Inhalt des gemounteten Verzeichnises unter /automount/mountName erscheinen:

cd /automount/NSLU_filme

 

Infos zur automount.conf:

http://wiki.blue-panel.com/index.php?title=Auto_Mounter&redirect=no

 

Manuell Mounten

Mounten eines Aufnahmeverzeichnisses

Das Standard Aufnahmeverzeichnis der DM500 ist /hdd/movie (Aktuell scheint das Aufnahmeziel nicht änderbar?)

Ziel: Unter /hdd einen Ordner /movie mounten der auf der NSLU liegt.


Daher auf der NSLU ein Verzeichnis anlegen (z.b. /home/dreambox/movie) und Freigabe in /etc/exports eintragen; wie oben).

Neustart NFS Server nicht vergessen.

Dann auf die Dreambox wechseln und testweise von Hand mounten:

mount -t nfs 192.168.1.6:/home/dreambox /hdd -o rsize=8192,wsize=8192

Gucken ob Mount erfolgreich:

mount

Automatisch mounten: Mit einem Eintrag in automount.conf ist es in diesem Fall leider nicht getan, da die dort eingetragenen Mounts immer nach /automount gehen

Verzeichnisse bei Bedarf mounten (z.B. Aufnahmeverzeichnis)

Ich gehe den Weg über den Mount Manager des Webif, allerdings ohne dort Automount anzuhaken.

Der Eintrag im Mount Manager für das Aufnahmeverzeichnis (mount von /home/dreambox/movie nach /hdd/movie) sieht so aus:

  • Filesystem Type: 0
  • Auto Mount: nein
  • Client Directory: /hdd
  • Server Directory: /home/dreambox
  • IP: 192.168.1.6
  • User Name: -leer-
  • Password: -leer-
  • Options: rsize=8192,wsize=8192
  • Rechts angehakt sind: rw, nolock, intr, soft, udp


Speichern und zum Mounten auf den Mount-Button klicken. Zum Kontrollieren ob das Mounten erfolgreich war muss man ins Telnet wechseln und mit

mount

die Mountpunkte anzeigen lassen.

Der Status (Stat) im Mountmanager zeigt bei mir immer ein rotes Kreuz, also nicht gemountet an. Egal ob erfolgreich gemountet oder nicht.

Ob das Aufnahmeverzeichnis erfolgreich gemountet wurde kann man auch im Webif oben rechts erkennen. Sobald gemountet ist, erscheint dort die Aufnahmekapazität in GB und Minuten.

Unmount ist leider nur über Telnet möglich.


In der gleiche Art und Weise empfiehlt es sich auch andere Verzeichnisse zu mounten. Je nach Bedarf halt. Das Automount bremst beim Booten der Box nur unnötig.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. April 2009 um 09:41 Uhr  
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